Lüneburger Heide

Lüneburger Heide Totengrund

Mein erster Besuch der Lüneburger Heide führte mich unteranderem zum Totengrund. In der 3. Augustwoche stand die Heide in voller Blüte. Ausgerüstet mit der analogen Rolleiflex Hy6 (dw-photo.eu) und einem Schneider Kreuznach 40mm habe ich die ca. 4 Km von Undeloh bis Wilseder Dorf zu Fuß zurück gelegt. Undeloh liegt zentral in der Lüneburger Heide. Vom Wilseder Dorf sind es dann noch einmal ca. 1,3 Km bis zum Totengrund. Übrigens kann man sich über die Webseite Heideblüten Barometer informieren wo die Heide bereits blüht. Die Webseite gibt einen aktuellen Stand der Heideblütenzeit in der Lüneburger Heide.
Zur Heideblüten Zeit in der Heide, vorallem am Wilseder Berg (Dorf), waren an diesem Tag „Menschenmassen“ unterwegs. Das Dorf besteht aus einigen Reetbedeckten Häusern und liegt im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide. Nach dem Fussmarsch habe ich mir in einem Restaurant mit Biergarten erstmal eine Brotzeit schmecken lassen. Bevor es zum Wilseder Berg und zum Totengrund weitergehen sollte.

Der Totengrund ist ein Tal von berauschender Schönheit – vorallem wenn die Heide blüht. Es ist einer der schönsten Heideflächen in der Lüneburger Heide. Der Totengrund ist ein Talkessel der von Undeloh in ca. 2h zu Fuß erreichbar ist. Man kann aber auch mit dem Fahrrad bzw. mit einer der vielen Pferdekutschen fahren. Man kann und muß einmal am oberen Rand entlang den Totengrund entlang laufen. Der Name Totengrund kommt daher, dass im Talkessel nur Wachholder und Heide wachsen und die Bauern dadurch nicht überleben konnten. Deshalb der Name Totengrund oder Toter Grund.
Ich war zum erstenmal mit der Rolleiflex Hy6 unterwegs. Die Kamera und diverse Objektive machen sich im Rucksack schon bemerkbar auf einem 2-Stündigen Fußmarsch. Die Hy6 war die letzte Kamera von Rolleiflex und hat alles was heutzutage auch eine Digital Kamera an Funktionen besitzt. Die Objektive, überwiegend von Schneider Kreuznach sind überragend in Schärfe und Qualität.

Portfolio

Back to Top