Die Nikon F6 ist eine analoge professionelle Spiegelreflexkamera, die bis Ende 2018 noch bei Nikon gebaut worden ist. Sie besitzt das F-Bajonett und ist eine Kleinbildkamera 24×36. Das Gehäuse der F6 ist vor Feuchtigkeit und Staub geschützt und hält auch niedrigen Temperaturen stand. Im Kleinbildbereich ist die F6 meine Lieblingskamera neben der Minolta Dynax 7. Beide analogen Kameras sind hervorragende Cams bzgl. Bildqualität und Verarbeitung. Einzig alleine die Minolta Dynax 7 wird nach einiger Zeit am Gehäuse klebrig. Das ist auf die Weichmacher im Kunststoff zurückzuführen.

Die F6 besitzt eine präzise Belichtungsmessung mittels 3D Color Matrixmessung mit 1.005 Pixel RGB Sensor. Zum Einsatz kommen die Nikkor Objektive 24-70mm, 20mm, 35mm und ein Tele 70-200 mm. Für mich einer der besten analogen Kleinbildkameras die man derzeit auf den Gebrauchtmarkt kaufen kann. Es ist eine ausgereifte Technik und die Kompabilität mit allen Nikkor Objektiven vom Typ D, G und S lassen hier keine Langeweile aufkommen. Das geilste an der Kamera ist, dass manuelle Objektive im vollem Umfang mit der 3D Color Matrixmessung zusammenarbeiten. Ausserdem kann man mit der Nikon F6 die EXIF-Daten speichern und bis zu 30 Filme aufzeichnen.
Meine ersten analogen Bilder habe ich mit der Nikon F6 geschossen. Bereits 2008 meldete Color Foto das Ende der Produktion. Trotzalledem hat Nikon bis Ende 2018 damit gewartet. Im Online Shop von Nikon kann man derzeit keine Bestellung auslösen (kein Lagerbestand). Viele F6 User hatten gehofft, dass Nikon ein Nachfolgemodell, beispielsweise die F7 herausbringt. Schade! Auf der Nikonclassics Webseite von Norbert Michalke findet man manchmal eine gebrauchte F6 im guten gebrauchten Zustand.

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