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19. Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2026

Fotografie zwischen Mensch, Natur und Ostsee

Das 19. Umweltfotofestival »horizonte zingst« fand vom 29. Mai bis 7. Juni 2026 im Ostseeheilbad Zingst statt. Unter dem Leitthema „MENSCH“ verwandelte sich der Ort erneut in eine große Bühne für Fotografie, Natur, Umweltbewusstsein und visuelle Geschichten. Ausstellungen im ganzen Ort, Präsentationen am Strand, Fotoworkshops, Multivisionsshows, Panels, Fotografengespräche und die abendliche Bilderflut am Strand machten Zingst für mehrere Tage zu einem Zentrum der Fotografie.

Das Festival gehört zu den wichtigsten Fotografieereignissen in Deutschland. 2026 rückte es den Menschen in den Mittelpunkt – nicht isoliert, sondern als Teil eines größeren Zusammenhangs aus Natur, Gesellschaft, Umwelt und Verantwortung. Gerade dadurch passt das Festival besonders gut zu einer fotografischen Auseinandersetzung mit Landschaft, Küste, Wald und Wandel.

Zingst bietet dafür eine außergewöhnliche Kulisse. Die Ostsee, der Darß, der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, der Weststrand, Boddenlandschaften, Küstenwald und weite Horizonte bilden einen natürlichen Resonanzraum für Fotografie. Das Festival nutzt diese Umgebung nicht nur als Veranstaltungsort, sondern als Teil des fotografischen Erlebnisses. Viele Ausstellungen und Installationen treten bewusst in Dialog mit Landschaft, Licht und Meer.

Ein besonderer Reiz des Festivals liegt in seiner Mischung aus professioneller Fotokunst und unmittelbarer Zugänglichkeit. Besucher können Ausstellungen im Ort und am Strand entdecken, an Workshops teilnehmen, Vorträgen folgen, mit Fotografen ins Gespräch kommen oder beim Fotomarkt neue Technik kennenlernen. Dadurch entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Fotografiebegeisterten, Künstlern, Herstellern und Naturinteressierten.

Für Natur- und Landschaftsfotografen ist »horizonte zingst« besonders interessant, weil das Festival weit über klassische Kameratechnik hinausgeht. Es stellt Fragen nach Bildsprache, Haltung und Verantwortung. Wie erzählen Bilder vom Menschen? Wie zeigen Fotografien die Beziehung zwischen Mensch und Natur? Und welche Rolle spielt Fotografie in einer Zeit ökologischer und gesellschaftlicher Veränderungen?

Auch fotografisch bietet Zingst während des Festivals zahlreiche Motive. Der Weststrand mit seinen Windflüchtern, die Seebrücke, der Hafen, der Bodden, die Küstenwälder und die abendlichen Projektionen am Strand schaffen eine Vielfalt an Bildmöglichkeiten. Besonders die Verbindung aus Festivalatmosphäre und norddeutscher Landschaft macht den Besuch für Fotografen reizvoll.

Das 19. Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2026 war damit mehr als eine klassische Fotoveranstaltung. Es war ein Treffpunkt für Menschen, die Fotografie als Ausdruck, Dokumentation und Auseinandersetzung mit der Welt verstehen. Zwischen Ostsee, Ausstellungen und Gesprächen zeigte sich, wie stark Fotografie wirken kann, wenn sie nicht nur Bilder zeigt, sondern Fragen stellt.

19. Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2026 – Zahlen, Daten und Fakten

MerkmalInformation
Veranstaltung19. Umweltfotofestival »horizonte zingst«
OrtZingst, Fischland-Darß-Zingst, Mecklenburg-Vorpommern
Zeitraum29. Mai bis 7. Juni 2026
Leitthema 2026MENSCH
FestivalcharakterFotografie, Umwelt, Natur, Gesellschaft und visuelle Erzählung
AusstellungenRund 25 Ausstellungen im Ort, in Galerien und am Ostseestrand
FotografenÜber 45 beteiligte Fotografen
WorkshopsÜber 80 Workshops, Fotowalks und Seminare
ProgrammpunkteVernissagen, Fotomarkt, Multivisionsshows, Panels, Fotografengespräche und Ausstellungsführungen
BesonderheitAbendliche Bilderflut am Strand nach den Festivaltagen
Fotografisch interessantWeststrand, Ostsee, Bodden, Küstenwald, Seebrücke, Festivalinstallationen und Strandprojektionen
ZielgruppeFotografen, Naturfreunde, Kunstinteressierte, Workshopteilnehmer und Besucher der Ostseeküste
Schlagwörter:
Stefan Strößenreuther

Stefan Strößenreuther

Ich fotografiere bevorzugt analog mit Kleinbild- und Mittelformatsystemen, weil ich die bewusste Herangehensweise, das entschleunigte Arbeiten und die handwerkliche Qualität des Mediums schätze. Für mich ist Fotografie nicht nur ein technischer Prozess, sondern ein kreativer Dialog mit Licht, Motiv und Material. Die Begrenzung auf 12 oder 36 Aufnahmen zwingt zur Konzentration jedes Bild ist eine Entscheidung.