Danske Rügen ist ein Ort, der Ruhe atmet
Wer Rügen kennt, denkt an Kreidefelsen, Kap Arkona oder Sellin – aber Dranske? Kaum jemand kennt dieses kleine Fleckchen im Nordosten der Insel. Und genau das macht Dranske Rügen zu einem echten Geheimtipp für alle, die mit der Kamera auf Entdeckungsreise gehen und abseits der bekannten Pfade stille Motive suchen.
Dranske liegt unweit von Lohme und Hagen, eingebettet in die sanft hügelige Landschaft des Nationalparks Jasmund. Es besteht aus nur wenigen Häusern, alten Höfen, weiten Feldern und viel Ruhe. Was diesen Ort so besonders macht, ist seine Ursprünglichkeit: Keine Hotels, keine Geschäfte – nur Natur, Vogelgezwitscher, der Wind in den Bäumen und ein weiter Blick bis zur Ostsee. Für Fotograf:innen, die das Echte, das Unaufgeregte suchen, ist dieser Ort genau richtig.
Ich habe Dranske Rügen im August 2018 besucht mit meiner analogen Kamera und einem Kodak Portra im Gepäck. Gerade das analoge Fotografieren passte hier perfekt. Die entschleunigte Arbeitsweise, das bewusste Hinsehen, die Reduktion auf Licht, Form und Stimmung, all das ließ sich in Danske wunderbar umsetzen. Alte Holztore, verwitterte Fensterläden, Schafe auf abgegrenzten Weiden und immer wieder Blicke in die Weite.
Besonders faszinierend fand ich die Feldwege rund um Danske, die sich zwischen alten Bäumen hindurchschlängeln. Bei leichtem Gegenlicht entstand eine fast malerische Szenerie. Auch der kleine Wald nahe dem Ortseingang bot spannende Motive: Moosbedeckte Steine, umgestürzte Bäume, Lichtinseln im Halbschatten.
Dranske Rügen eignet sich ideal für ruhige Fotoprojekte, für Natur- und Landschaftsfotografie, für Skizzen auf Film oder digital. Es ist ein Ort, an dem man nicht nur Bilder mitnimmt, sondern auch das Gefühl, für einen Moment die Geschwindigkeit der Welt angehalten zu haben.























