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Teufelstisch Pfälzer Wald

    Pfälzerwald

    Zwei Teufelstische – zwei unterschiedliche Fotoorte

    Im Pfälzerwald tragen zwei markante Buntsandsteinfelsen den Namen Teufelstisch. Der kleinere und stiller wirkende Felsen liegt bei Eppenbrunn nahe der französischen Grenze. Der wesentlich bekanntere Teufelstisch bei Hinterweidenthal ist eine 14 Meter hohe Pilzfelsformation und eines der Wahrzeichen der Region.

    Bei beiden Felsen ruht eine breite Deckplatte auf einem schmaleren Sockel. Fotografisch unterscheiden sie sich dennoch deutlich: Eppenbrunn wirkt kompakter und stärker in den Wald eingebunden. Hinterweidenthal bietet mehr Perspektiven auf die vollständige Pilzform, die Schichtungen des Sandsteins und das Verhältnis zwischen Sockel und schwer wirkender Deckplatte.

    Teufelstisch Eppenbrunn – der stille Felsen im Wald

    Eppenbrunner Teufelstisch als Pilzfelsen zwischen Bäumen unter bewölktem Himmel
    Der Eppenbrunner Teufelstisch. Eigene Aufnahme mit Leica M EV1 und Tri-Elmar-M 16–18–21 mm f/4 ASPH.

    Der Eppenbrunner Teufelstisch ist weniger bekannt als sein Namensvetter bei Hinterweidenthal. Gerade das macht seinen Reiz aus. Der kurze Zugang steigt steil durch den Wald an. Feuchte Baumstämme, Wurzeln, Felsblöcke und gedämpftes Licht bestimmen die fotografische Annäherung, bevor sich die ungewöhnliche Pilzform zwischen den Bäumen zeigt.

    Die Aufnahmen entstanden bei wechselhaftem Wetter – während und nach Regen, unter bewölktem Himmel und in kurzen sonnigen Phasen. Das Tri-Elmar ermöglichte es, den Felsen auch auf engem Raum zusammen mit seiner Waldumgebung zu fotografieren. Niedrige Perspektiven betonen besonders das Verhältnis zwischen Sockel und Deckplatte.

    Teufelstisch Eppenbrunn

    Zahlen, Daten und Fakten im Vergleich

    MerkmalEppenbrunnHinterweidenthal
    LandschaftsraumSüdwestlicher PfälzerwaldWasgau im südlichen Pfälzerwald
    Koordinaten49.116085, 7.54230149.194935, 7.743773
    FelsformKompakter Pilzfelsen im WaldFreistehender Pilzfelsen
    HöheKeine einheitliche offizielle Maßangabe14 Meter
    ZugangKurzer, aber steiler FußwegKurzer Motivbesuch oder 9,5-km-Rundtour
    KameraLeica M EV1Leica M10-R
    ObjektivTri-Elmar-M 16–18–21 mm f/4 ASPH.Super-Elmar-M 21 mm f/3.4 ASPH.
    Galerie9 Farbaufnahmen13 Farb- und 3 monochrome Aufnahmen

    Hinweis: Wegedaten dienen der Planung. Wetter, Forstarbeiten, Sperrungen und die Beschilderung vor Ort müssen vor jeder Tour neu geprüft werden.

    Teufelstisch Hinterweidenthal – Farbe, Form und Schwarzweiß

    Teufelstisch bei Hinterweidenthal zwischen grünen Bäumen
    Der 14 Meter hohe Teufelstisch bei Hinterweidenthal. Eigene Aufnahme mit Leica M10-R und Super-Elmar-M 21 mm f/3.4 ASPH.

    Der Teufelstisch bei Hinterweidenthal steht freier und lässt sich aus verschiedenen Blickrichtungen fotografieren. Neben der klassischen Gesamtansicht bieten der schmale Pfeiler, die auskragende Deckplatte, einzelne Felsblöcke und die geschichteten Sandsteinflächen eigenständige Motive. Im warmen Seitenlicht beginnt der rotbraune Buntsandstein intensiv zu leuchten.

    Die Serie umfasst dreizehn Farbfotografien, zwei neutrale Schwarzweißbilder und eine warm getönte monochrome Fassung. In Farbe stehen Sandstein, Wald und wechselndes Licht im Mittelpunkt. Ohne Farbe treten Gewicht, Kontur und Oberflächenstruktur stärker hervor.

    Natur und Sicherheit: Beide Teufelstische liegen in empfindlichen Wald- und Felsbereichen. Markierte Wege, Absperrungen und örtliche Hinweise haben Vorrang. Bei Nässe, Eis, Sturm oder Gewitter können Wurzeln, Felsplatten und steile Zugänge gefährlich werden.

    Teufelstisch Hinterweidenthal

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